Kraft

Kraft Richard Kraft Rhetorikprofessor in T bingen ungl cklich verheiratet und finanziell gebeutelt hat wom glich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden Sein alter Weggef hrte Istv n Professor an der St

  • Title: Kraft
  • Author: Jonas Lüscher
  • ISBN: 9783406705311
  • Page: 474
  • Format: Hardcover
  • Richard Kraft, Rhetorikprofessor in T bingen, ungl cklich verheiratet und finanziell gebeutelt, hat wom glich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden Sein alter Weggef hrte Istv n, Professor an der Stanford University, l dt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein In Anlehnung an Leibniz Antwort auf die Theodizeefrage soll Kraft inRichard Kraft, Rhetorikprofessor in T bingen, ungl cklich verheiratet und finanziell gebeutelt, hat wom glich einen Ausweg aus seiner Misere gefunden Sein alter Weggef hrte Istv n, Professor an der Stanford Uni versity, l dt ihn zur Teilnahme an einer wissenschaftlichen Preisfrage ins Silicon Valley ein In Anlehnung an Leibniz Antwort auf die Theodizeefrage soll Kraft in einem 18 min tigen Vortrag begr nden, weshalb alles, was ist, gut ist und wir es dennoch verbessern k nnen F r die beste Antwort ist eine Million Dollar ausgelobt Damit k nnte Kraft sich von seiner anspruchs vollen Frau endlich freikaufenKomisch, furios und b se erz hlt Jonas L scher in diesem klugen Roman von einem Mann, der vor den Tr mmern seines Lebens steht, und einer zu jedem Tabubruch bereiten Machtelite, die scheinbar nichts und niemand aufhalten kann.

    One thought on “Kraft”

    1. Nach meinem traumatisierenden Erlebnis mit Paul Auster fürchtete ich mich vor einem weiteren Ausflug ins literarische Feuilleton, trotzdem sah meine Leseliste für den Monat Juni Jonas Lüschers aktuellen Roman "Kraft" vor. Da an der Leseliste grundsätzlich selten was zu Rütteln gilt, nahm ich mir das Buch vor.Lüscher hat mir vor einigen Jahren bereits stark imponiert, als er "Frühling der Barbaren" veröffentlichte. Dann war es lange ruhig um den Autoren und kommt er mit voller Wucht zurü [...]

    2. Jonas Lüscher gewann mit seinem neusten Roman "Kraft" nicht nur den Schweizer Buchpreis, er hat auch ein Werk verfasst, dass erstaunlich tiefgründig, vielschichtig, philosophisch und absurd komisch ist. Zwar ist die Sprache zu Beginn eine Hürde und Lüscher lässt seine Sätze in ungewohnter Weise entstehen, schon bald aber wird dies zu einem grossen Genuss und die einzige Weise, die hier dargebotene Handlung in Worte zu fassen. Denn Richard Kraft lädt nicht nur zur politischen und wirtschaf [...]

    3. „Theodicy and Technodicy: Optimism for a Young Millennium“ – diese Fragestellung ist es, die den Rhetorikprofessor Richard Kraft aus seiner finanziellen Not retten soll. In einer guten Viertelstunde soll in der ehrwürdigen Stanford Universität von den Bewerbern die Frage erörtert werden, dem Sieger winkt eine Million Dollar gestiftet von einem Internet Milliardär. Da er sich in seinem Tübinger Zuhause nicht in der Lage sieht, angemessen konzentriert an die Arbeit zu gehen, fliegt Kraf [...]

    4. Überflüssiger Wortschwall!Die Nominationen des Deutschen Buchpreises 2017 "schaffen einen" - bis auf wenige Ausnahmen.Von den elf von mir bisher gelesenen nominierten Romanen des Deutschen Buchpreises 2017 haben mich bisher überzeugt: „Die Hauptstadt“; Robert Menasse; „Das Floß der Medusa“, Franzobel; „Onkalo“, Kerstin Preiwuß und „Sieh mich an, wenn ich mit dir rede“, Monika Helfer. „Kraft“ gehört nicht dazu.Im Einzelnen: Inspiriert unter anderem durch einen eigenen me [...]

    5. "Es gibt immer den Erfolg, den einem die anderen zumessen und jenen, den man sich selber zurechnet, und je angestrengter man versucht, beide zur Deckung zu bringen, desto offensichtlicher wird es, dass man keine Ahnung hat, für wie erfolgreich einen die anderen halten; das kann man schlicht nie wissen, weil man immer mit Lüge, Niedertracht und Neid rechnen muss, und genau deswegen bleibt einem nichts anderes übrig, als sich auf sein eigenes Gefühl zu verlassen, und dieses pendelt, das hatte [...]

    6. Da ist einerseits das Silicon Valley ("warum alles, was ist, gut ist, und wie wir es dennoch verbessern können"), andererseit der Neoliberalismus und dessen Inkarnation Richard Kraft (Richard < richi 'mächtig' + hard 'stark').Zwei Narrative, die beide übelst vorgeführt werden. Meiner Meinung gelingt das auch. Die Bewertung mag allerdings von eigenen Positionen abhängen – Die Welt und die NZZ finden es (Überraschung!) billig.Billig trifft und trifft nicht. Der Stil ist rasant, manchmal [...]

    7. Eine Million Preisgeld für einen Vortrag über die Theodizee. Das ist schon einmal eine hervorragende Ausgangsstellung. Warum wir in der besten aller möglichen Welten leben, und warum sie dennoch besser werden wird. Unser Held, Richard Kraft, ist ein nicht sehr glücklicher Rhetorikprofessor aus Tübingen (genau, Nachfolger von Walter Jens!), der wegen finanzieller Nöte diesen Preis, ausgelobt von einem amerikanischen Internet-Milliadär, unbedingt gewinnen möchte.Nun hatte ich philosophisch [...]

    8. Ich hatte mich so auf das Nachfolgewerk von Herrn Lüscher gefreut, es fiel mir aber unerwartet leicht, es beiseitezulegen, vermutlich in Spiegelung der flickartigen Struktur. Es ist alles natürlich hochintelligent und tragikomisch, und die kulturellen Kommentare sind spitze. Die politischen Ausführungen wurden irgendwann langatmig, wie auch- trotz des Lesevergnügens- der durchgehende Thomas Mann-Stil. Es kann nur einen geben :)

    9. Tikkeltje te satirisch, over een profesor die een wil winnen in een prijsvraag. Dat vind ik een wat gezocht uitgangspunt, ook al gaat het er onder meer om Silicon Valley te bespotten. Het slot vind ik ook gezocht. Zelfmoord door een klok te laten luiden. Dat had beter via Facebook bekend kunnen worden gemaakt, als je dan toch het moderne leven beschrijft.

    10. Ich schwitzte viel zum Ende dieses Buchs zu gehen, manchmal lustig, aber auf eine harte Art für mich geschrieben.Ho sudato parecchio per arrivare in fondo a questo libro, a tratti divertente, ma scritto in modo difficile per me.DANKE NETGALLEY FÜR DAS DRC!

    11. Eine schöne Milieustudie des Silicon Valley, die viel zutreffend beobachtet. Ein paar glänzende Kapitel, aber zum Schluss geht dem Autor die Idee aus.

    12. Satire darf alles, aber muss sich auch etwas trauen, doch dieses Buch ist feige bis zum Abwinken. Dabei wäre eine abgebrochene Diss, wie das Nachwort verrät, doch ein zugeflogener Anlass, alles durch den Kakao zu ziehen. Und die abgeschmackten Frauenfiguren machen das Buch auch nicht besser. Allein, das Buch liest sich sehr vergnüglich und kurzweilig und es wird ein willkommenes Thema für Mensa-Disputationen abgeben.

    13. Nach Frühling der Barbaren war ich gespannt auf Lüschers Roman, habe ihn aber erst spät zur Hand genommen und in der Zwischenzeit schon einiges darüber gehört. Ich habe das artifiziell geschriebene Buch durchaus gerne gelesen, aber es blieb eine unerfüllte Erwartung, die sich mit dem Wunsch nach "mehr Knochen, weniger Fleisch" umschreiben lässt. Vielleicht doch besser nochmal eine Novelle? Andererseits hätte sich Kraft da nicht so austoben können und es waren schon einige Perlen darunte [...]

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