Der Winter tut den Fischen gut

Der Winter tut den Fischen gut Maria hat Zeit So sitzt sie tags ber oft auf einer Bank am Platz vor der Kirche beobachtet das Treiben dort ein Kommen und Gehen Leute die Ziele haben und wenig Zeit Die arbeitslose Textilfachverk

  • Title: Der Winter tut den Fischen gut
  • Author: Anna Weidenholzer
  • ISBN: 9783701715831
  • Page: 466
  • Format: Hardcover
  • Maria hat Zeit So sitzt sie tags ber oft auf einer Bank am Platz vor der Kirche, beobachtet das Treiben dort, ein Kommen und Gehen, Leute, die Ziele haben und wenig Zeit Die arbeitslose Textilfachverk uferin kennt sich mit Stoffen aus, wei , was zueinander passt, was Schw chen kaschiert und Vorz ge betont In ihrem Fall ist das schwieriger Welcher Vorzug macht ihr AlterMaria hat Zeit So sitzt sie tags ber oft auf einer Bank am Platz vor der Kirche, beobachtet das Treiben dort, ein Kommen und Gehen, Leute, die Ziele haben und wenig Zeit Die arbeitslose Textilfachverk uferin kennt sich mit Stoffen aus, wei , was zueinander passt, was Schw chen kaschiert und Vorz ge betont In ihrem Fall ist das schwieriger Welcher Vorzug macht ihr Alter vergessen f r einen Markt, der sie nicht braucht Alt ist sie nicht, aber ihr Leben l uft trotzdem r ckw rts, an seinen M glichkeiten, Tr umen und Unf llen vorbei Otto, den sie im Gem sefach vergisst, Walter, den Elvis Imitator von der traurigen Gestalt, der sie zur Witwe macht, Eduard, der mit einer anderen aus der Stadt zur ckkehrt, ihre kleinere Schwester, die sosehr Mutter ist, dass sie Maria wie ein Kind behandelt In solchen Geschichten um solche Menschen, liebenswert in ihrer skurrilen Versponnenheit, entwirft Anna Weidenholzer ein Bild von einer Frau am Rande der Gesellschaft Und das ist immer noch mitten im Leben.

    One thought on “Der Winter tut den Fischen gut”

    1. Ein erstaunlich reifer Roman der jungen österreichischen Autorin, die mit diesem Werk erstmals ins Rampenlicht tritt. In schnörkelloser, klarer Sprache erzählt sie vom Schicksal einer Frau, der das Leben entglitten ist, die am Rande der Gesellschaft steht und keinen Weg aus ihrem Außenseiterdasein sieht. Wir lernen Maria Beerenberger am Tiefstpunkt kennen: langzeitarbeitslos, aufgrund ihres Alters und ihrer Ausbildung als Verkäuferin im Textilbereich schwer vermittelbar, verwitwet, einsam. [...]

    2. Maria ist 48, Verkäuferin, Witwe und arbeitslos. Die Welt um sie herum entgleitet ihr zunehmend mit jedem Tag, den sie zuhause verbringt, an jedem Tag, an dem sie wieder keine Arbeit findet, wieder keinen Anschluss findet, wieder – versagt.Sie hatte doch alles, aber hatte sie alles was sie sich wünschte? Hat Maria nicht doch auch, wie wir vielleicht alle, vertagt, auf später verschoben, Kompromisse geschlossen, sich abgefunden, akzeptiert um am Ende herauszufinden….Die Protagonistin Maria [...]

    3. ein meisterlicher roman einer jungen oberösterreichischen erzählerin mit besten sozialdemokratischen wurzeln. das scheint wesentlich zu sein, dieser biografische einwurf, wenn man diese geschichte über die nach 19 arbeitsjahren gekündigte anna liest, die rückwärts erzählt wird und eine gschichte des unteren mittelstandes am schnittpunkt land/stadt ist. auch sprachlich und stilistisch wunderbar geschrieben

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